KI, die mitdenkt.
Die DeepinViewX-Serie ist die leistungsstärkste KI-Kameralinie von Hikvision. Große Guanlan-KI-Modelle analysieren das Videobild direkt in der Kamera.
Statt starrer Regeln: Verstehen
Der entscheidende Unterschied zu früheren Generationen: Die Analyse läuft am Gerät (Edge Computing). Das Ergebnis sind deutlich zuverlässigere Alarme, größere Reichweiten und eine präzise Objekterkennung, ideal für Industrie, Gewerbe und kritische Infrastruktur.
- Bis zu 90 % weniger Fehlalarme durch Szenenverständnis statt Pixelvergleich.
- Videoanalyse bis 140 m, bei PTZ-Kameras bis zu 400 m.
- Aktive Abschreckung vor Ort mit Blitzlicht und Sprachansage.
KI-ErkennungWo DeepinViewX den Unterschied macht.
Vier typische Einsatzbereiche, in denen die KI im Bild mitdenkt.

Industrie- und Gewerbeparks
Gabelstapler, Schutzhelme und Warnwesten erkennen und Alarm schlagen, wenn Vorgaben missachtet werden.

Logistik und Verkehrsknoten
Fahrzeugtyp, Farbe und Hersteller automatisch erfassen, auch bei großen Distanzen.

Kritische Infrastruktur
Perimeterschutz mit zuverlässiger Eindringlingserkennung und deutlich weniger Störmeldungen.

Großflächen und Parkplätze
Weite Areale mit weniger Kameras abdecken, dank großer Reichweite und Multi-Linsen-Technik.
Gute Gründe für DeepinViewX.
- KI direkt in der KameraGroße Guanlan-Modelle analysieren das Bild am Gerät, mit sehr kurzer Reaktionszeit.
- Weniger FehlalarmeRegen, Schatten, Werbetafeln und Tiere werden ausgefiltert, bis zu 90 % weniger Störmeldungen.
- Große ReichweiteVideoanalyse bis 140 m, bei PTZ-Kameras bis zu 400 m.
- Weniger KamerasDas Triple-Lens-System deckt Flächen ab, für die früher zwei bis drei Kameras nötig waren.
- Scharf bei NachtSharpMotion AI-ISP und ColorVu F1.0 liefern auch bei wenig Licht klare Bilder.
- Aktive AbschreckungLive Guard schreckt Eindringlinge mit Blitzlicht und Sprachansage ab.
Acht Gründe für DeepinViewX.
1Guanlan-KI-Modell
Guanlan ist die Familie großer KI-Modelle von Hikvision (Large-Scale AI Models). Sie bildet die Grundlage dafür, dass sich Videoüberwachung von der reinen Aufzeichnung zu intelligenten KI-Lösungen für das Internet der Dinge (AIoT) weiterentwickelt. Anders als reine Sprachmodelle ist Guanlan auf das Verstehen von Bildern (Computer Vision), vielseitige Wahrnehmung und die Verknüpfung mehrerer Datenquellen spezialisiert.
Drei Ebenen des Modells
- Basismodelle: Große, vorab auf riesigen Datenmengen trainierte Modelle für Bild, Sprache, IoT-Daten und die Kombination mehrerer Datenarten.
- Branchenmodelle: Die Basismodelle, verfeinert mit Fachwissen für einzelne Branchen.
- Aufgabenmodelle: Auf konkrete Einsatzszenarien zugeschnitten, zum Beispiel für die Objekterkennung.
Das leistet Guanlan in der Praxis
- Verstehen statt nur erkennen: Klassische Algorithmen erfassen meist nur statische Merkmale. Guanlan versteht darüber hinaus Bewegungsabläufe, Situationen und Zusammenhänge im Bild.
- Deutlich weniger Fehlalarme: Weil die KI Verhaltensmuster auswertet, filtert sie unwichtige Bewegungen wie wehende Fahnen, digitale Werbetafeln, Regen oder Schatten zuverlässig heraus.
- Große Reichweite: Perimeterschutz und Videoanalyse (VCA) funktionieren auch auf weite Entfernungen, selbst bei Panoramakameras mit 180°-Blickfeld, und das ohne aufwendige Schwenk-Neige-Technik.
- Verknüpfung mehrerer Datenquellen: Neben sichtbarem Licht und Wärmebild verarbeitet das Modell auch Radar, Audio und weitere Sensoren gleichzeitig.
- Guanlan AI Encoding (H.265): Die KI steuert die Videokomprimierung. Personen und Fahrzeuge bleiben hochauflösend, ruhige Hintergründe werden stark komprimiert. Das senkt den Bedarf an Netzwerkbandbreite spürbar.
Flexibel einsetzbar
Die Modelle können direkt in der Kamera laufen (Edge-KI mit sehr kurzer Reaktionszeit), zentral im System oder als Mischform aus beidem. Die ersten Geräteserien, die von Grund auf auf Guanlan setzen, sind unter anderem die AcuSense-Rekorder (MVR) und die DeepinViewX-Kameras.
2Edge-Videoanalyse
Bei der Edge-Videoanalyse, auch Frontend-Analyse genannt, laufen die KI-Algorithmen direkt auf der IP-Kamera vor Ort. Die Videoströme müssen nicht erst unkomprimiert an einen zentralen Server geschickt werden. Mit den Guanlan-Großmodellen erreicht diese Technik ein neues Leistungsniveau.
Vorteile gegenüber rein serverbasierten Systemen
- Minimale Verzögerung: Die Kamera verarbeitet die Daten selbst, Vorfälle werden deshalb in Echtzeit erkannt, ohne Wartezeit durch die Übertragung im Netzwerk.
- Weniger Bandbreite und Speicherbedarf: Dank Guanlan-Kodierung (AI H.265) analysiert die Kamera das Bild schon im Gerät. Gesichter, Personen und Fahrzeuge bleiben hochauflösend, statische Hintergründe werden stark komprimiert. Das spart laut Hersteller 30 bis 50 % Bandbreite und Speicherplatz.
- Hohe Ausfallsicherheit: Fällt die Verbindung zum Rekorder (NVR) oder zur Cloud aus, arbeiten Erkennung und lokale Alarmierung auf der Kamera eigenständig weiter.
Typische Einsatzgebiete
1. Perimeterschutz der nächsten Generation
Klassische Kameras haben im Außenbereich oft mit Fehlalarmen durch Äste, Schatten oder Tiere zu kämpfen. Die modernen Edge-Modelle der DeepinViewX-Serie senken diese Fehlalarme nach Herstellerangaben um über 90 %. Zugleich vergrößert die optimierte Hardware die Reichweite der Videoanalyse (VCA) deutlich: Optische Kameras erkennen im Edge-Betrieb auf 80 bis 120 m, PTZ-Kameras (Schwenk-Neige-Kameras) decken bis zu 400 m ab.
2. Arbeitssicherheit und Industrie
Auf der Kamera laufende Algorithmen erkennen Verstöße gegen Sicherheitsvorgaben in Sekundenbruchteilen:
- Fehlende oder vorgeschriebene Schutzkleidung wie Helm, Warnweste oder Sicherheitsgurt
- Überwachung von Gefahrenzonen, etwa Kollisionsschutz an Roboterarmen oder Abstandswarnung bei Gabelstaplern
- Früherkennung von Rauch, Feuer oder unbefugtem Aufenthalt in sensiblen Bereichen
3. Intelligenter Verkehr und Smart City
Spezielle Edge-Kameras wie die Intelligent-Checkpoint-Serie übernehmen die Verkehrsüberwachung direkt an der Straße:
- Automatische Kennzeichenerkennung (ANPR) und Erfassung von Fahrzeugmerkmalen
- Erkennung von Verkehrsverstößen, zum Beispiel Falschfahren, Handynutzung am Steuer oder Rotlichtverstöße
- Ereigniserkennung bei Unfällen oder liegengebliebenen Fahrzeugen als Grundlage für automatische Stauwarnungen
Geräte für den Edge-Einsatz
- DeepinViewX-Kameras: Die High-End-Serie, auf der komplexe Bildmodelle direkt in der Kamera laufen und so die höchste Genauigkeit und VCA-Reichweite liefern.
- HeatPro-Wärmebildkameras: Sie nutzen Edge-KI, um Temperaturveränderungen, Brände und Eindringlinge auch bei völliger Dunkelheit oder dichtem Nebel zuverlässig zu analysieren.
- Nachrüsten bestehender Anlagen: Vorhandene Kameras ohne KI lassen sich mit einer kompakten Edge-KI-Box (zum Beispiel der DeepMind AI Box) oder mit modernen AcuSeek-NVRs im Verbund aus Edge und Zentrale um intelligente Videoanalyse erweitern.
3Bis 90 % weniger Fehlalarme
Die Senkung der Fehlalarme um 90 % ist das zentrale Leistungsversprechen der Hikvision-Kameraserie DeepinViewX. Nach Herstellerangaben sind unter extremen Bedingungen in Tests sogar bis zu 99 % möglich. Grundlage ist das integrierte Guanlan-KI-Modell, das die Genauigkeit gegenüber herkömmlichen KI-Kameras deutlich erhöht.
So kommt dieser Wert zustande
1. Die Szene verstehen statt Pixel zählen
Eine klassische Bewegungserkennung reagiert auf Helligkeitsunterschiede im Bildraster, zum Beispiel durch ziehende Wolken, Scheinwerferkegel oder Zweige im Wind. Auch die ersten KI-Generationen erkannten zwar schon menschliche Umrisse, ließen sich aber durch wechselndes Licht und Schatten oft täuschen. Das Guanlan-Modell der DeepinViewX versteht den räumlichen Zusammenhang und die Logik einer Szene. Es unterscheidet zuverlässig, ob sich ein echtes Objekt bewegt oder nur das Licht verändert.
2. Umwelteinflüsse ausblenden
Die Algorithmen sind darauf trainiert, die typischen Auslöser von Fehlalarmen im Außenbereich herauszufiltern:
- Starkregen, Schneefall und dichter Nebel
- Spiegelungen auf nassen Flächen und in Pfützen
- Spinnweben, Insekten oder kleine Tiere direkt vor dem Objektiv
- Digitale Werbetafeln und blinkende Lichter im Hintergrund
3. Rund 50 % weniger wiederholte Alarme
Das System unterdrückt zusätzlich Meldungen, die sich ohne neuen Anlass wiederholen. Bleibt zum Beispiel ein Fahrzeug im Erfassungsbereich stehen, löst das nicht ununterbrochen neue Alarme aus. Das entlastet das Überwachungspersonal und beugt Alarmmüdigkeit vor.
4. Zusammenspiel mit SharpMotion AI-ISP
Nachts entstehen Fehlalarme häufig durch Bildrauschen oder Bewegungsunschärfe. Dank der SharpMotion-AI-ISP-Bildverarbeitung und der hohen Lichtempfindlichkeit (DarkFighter 2.0) liefert die Kamera auch bei minimalem Restlicht scharfe Konturen. Weil die KI mit sauberen Bildern arbeitet, sinkt die Fehlerquote bei der Objekterkennung spürbar.
Der Nutzen in der Praxis
Zusammen mit der deutlich größeren Reichweite (Perimeterschutz für Personen und Fahrzeuge auf bis zu 120 bis 140 m im Sichtfeld) und der hohen Alarmgenauigkeit können Betreiber große Freiflächen mit deutlich weniger Kameras absichern. Der Wachdienst muss nur noch ausrücken, wenn tatsächlich eine Bedrohung vorliegt.
4VCA bis 140 m (PTZ 400 m)
Die Videoanalyse (VCA, Video Content Analysis) von Hikvision arbeitet mit den neuesten Kameras der DeepinViewX-Serie auch über große Entfernungen zuverlässig. Möglich machen das die integrierte Guanlan-KI sowie Multi-Sensor- und Triple-Lens-Systeme. Während übliche AcuSense-Kameras für Distanzen bis etwa 80 m ausgelegt sind, verschieben diese Modelle die Grenzen deutlich nach oben.
Technische Highlights bis 140 m
- DeepinViewX mit Guanlan-KI: Das KI-Großmodell verdoppelt die VCA-Reichweite herkömmlicher Kameras. Bei fest montierten Kameras liegt die offizielle Reichweite am Tag bei bis zu 120 m. Unter optimalen Bedingungen lässt sich der Perimeterschutz in der Praxis stabil bis auf etwa 135 bis 140 m ausreizen.
- Triple-Lens-Technik: Modelle wie die iDS-2CD7T46G2/VX3-IHSY kombinieren drei Objektive und vervierfachen den Erfassungsbereich gegenüber Standardkameras mit 4-mm-Objektiv. So ist eine lückenlose VCA-Überwachung bei Tag bis 140 m möglich, nachts per Infrarot bis zu 120 m.
- Weniger Fehlalarme: Auch über diese Distanzen filtern die Systeme nach Herstellerangaben über 90 % der Falschalarme heraus, etwa durch Tiere, Laub oder Wetter, und unterscheiden präzise zwischen Personen und Fahrzeugen.
Wenn mehr als 140 m gefragt sind
Müssen Sie die 140 m auch bei widrigen Bedingungen wie Starkregen, Nebel oder völliger Dunkelheit sicher abdecken, oder reicht die Distanz im Zoombereich nicht aus, empfiehlt sich der Wechsel auf andere Kameratechnik:
- PTZ-Kameras der DeepinViewX-Serie: Sie erreichen eine VCA-Reichweite von bis zu 400 m und verfolgen Ziele automatisch (Auto-Tracking).
- Wärmebildkameras (HeatPro): Mit VCA 3.0 erkennen sie Wärmesignaturen auf Distanzen von bis zu etwa 450 m, unabhängig von Licht- und Sichtverhältnissen.
5Triple-Lens-System
Das Triple-Lens-System (Drei-Linsen-System) ist eine Kameratechnik, die vor allem in der High-End-Serie DeepinViewX zum Einsatz kommt, etwa im Modell iDS-2CD7T46G2/VX3, und den professionellen Perimeterschutz ausrichtet. Sie löst den bisherigen Kompromiss zwischen Reichweite und Weitwinkel auf.
So funktioniert es: drei Brennweiten in einer Kamera
Bei einem motorisierten Zoom bewegt sich ein einzelnes Objektiv hin und her, und beim Heranzoomen bleibt der Nahbereich blind. Das Triple-Lens-System setzt stattdessen drei fest verbaute Linsen mit unterschiedlichen Brennweiten in ein Gehäuse. Ein typischer Aufbau:
- eine Linse mit 4 mm für den Nahbereich
- eine Linse mit 12 mm für mittlere Entfernungen
- eine Linse mit 25 mm für große Distanzen
Über diese drei Kanäle entsteht eine lückenlose Tiefenstaffelung. Die Kamera überwacht den direkten Nahbereich und weit entfernte Objekte gleichzeitig, ohne toten Winkel.
Die wichtigsten Vorteile
- Lückenlose Videoanalyse bis 120 m: In Verbindung mit den Guanlan-KI-Großmodellen klassifiziert das System Personen auf bis zu 120 m zuverlässig und erkennt Fahrzeuge fehlerfrei. Das Sichtfeld entspricht der vierfachen Abdeckung einer üblichen Einzelkamera.
- Keine mechanischen Schwachstellen: Schwenk-Neige-Kameras (PTZ) müssen sich zum Verfolgen eines Ziels physisch bewegen. Das kostet Zeit und verursacht Verschleiß. Das Triple-Lens-System arbeitet rein elektronisch, alle drei Tiefenebenen werden dauerhaft und gleichzeitig ausgewertet.
- Starke Nachtsicht auch in der Ferne: Feste Brennweiten sind lichtstärker als aufwändige Varioobjektive. Zusammen mit der DarkFighter-Technik sammeln die Linsen sehr viel Restlicht ein. Dazu kommen leistungsstarke Infrarotstrahler, die auf die Geometrie der drei Linsen abgestimmt sind und bis zu 120 m weit leuchten.
- Hohe Wirtschaftlichkeit: Eine einzige Triple-Lens-Kamera deckt einen Bereich ab, für den früher zwei bis drei Kameras oder teure PTZ-Systeme nötig waren. Das senkt die Kosten für Montage, Verkabelung, Halterungen und Softwarelizenzen deutlich.
Weitere Einsatzgebiete bei Hikvision
- Aktivitätsanalyse im Innenraum: Modelle wie die iDS-2CD8447G0/B-RS nutzen drei Linsen im Verbund, um Verhaltensmuster wie Stürze, Herumlungern oder unbefugten Zutritt räumlich zu analysieren.
- Smarte Türsprechanlagen (TalkVu): Hier kombiniert ein Drei-Linsen-System eine Hauptkamera (zum Beispiel 4 MP) mit zwei Hilfslinsen (zum Beispiel 2 MP) für eine fälschungssichere 3D-Gesichtserkennung bei der Zutrittskontrolle.
6SharpMotion AI-ISP
SharpMotion ist eine von Hikvision entwickelte KI-Bildverarbeitung (AI-ISP) auf Basis eines neuronalen Netzes. Sie ist Kernbestandteil von Technologien wie DarkFighter 2.0 und ColorVu 3.0 und soll vor allem Bewegungsunschärfe und Bildrauschen in dynamischen Nachtszenen stark verringern.
Klassische Bildsignalprozessoren (ISP) müssen bei Dunkelheit die Belichtungszeit verlängern, wodurch bewegte Objekte verschwimmen. SharpMotion verlagert die gesamte Bildoptimierung dagegen direkt in der Kamera auf ein neuronales Netz.
So arbeitet SharpMotion AI-ISP
Herkömmliche Rauschunterdrückung wie 3D-DNR glättet Änderungen zwischen aufeinanderfolgenden Bildern und verwischt dabei feine Details in der Bewegung. SharpMotion setzt stattdessen auf Deep Learning und arbeitet in Bruchteilen einer Sekunde:
- Rauschen sauber trennen: Das KI-Modell analysiert den Videostrom im Farbraum und ist darauf trainiert, nützliche Bildinformationen wie Konturen und Texturen von zufälligem Sensorrauschen zu unterscheiden.
- Bewegungsartefakte ausgleichen: Das Netz bildet die menschliche Sehwahrnehmung nach. Es berechnet die Bahn bewegter Objekte voraus und „friert“ die Bewegung im Bild ein, ohne dass die Kamera extrem kurze Belichtungszeiten wählen muss, die das Bild abdunkeln würden.
- Farben naturgetreu wiedergeben (AI 3D LUT): Mit einer dreidimensionalen Farbtabelle gleicht die KI Farbverschiebungen bei Mischlicht aus, etwa zwischen Straßenlaternen und Infrarotlicht, und liefert so auch nachts farbechte Bilder.
Die wichtigsten Vorteile
- Klare Details bei schneller Bewegung: Gesichter laufender Personen oder Kennzeichen vorbeifahrender Fahrzeuge bleiben auch bei sehr wenig Licht scharf lesbar.
- Kein störendes Flutlicht nötig: Weil die Lichtempfindlichkeit der Sensoren digital stark angehoben wird, sind Vollfarbbilder rund um die Uhr möglich, ohne dass helle Weißlicht-LEDs die Umgebung ausleuchten müssen.
- Ideale Grundlage für Videoanalyse: Fehlalarmfilter auf KI-Basis scheitern oft, wenn Objekte nachts verwaschen oder verrauscht sind. SharpMotion liefert der nachgeschalteten Guanlan-KI ein scharf konturiertes Bild, wodurch die Fehlerquote bei Perimeterschutz-Alarmen nochmals deutlich sinkt.
Wo SharpMotion eingesetzt wird
SharpMotion AI-ISP steckt in den neuesten Generationen der Premium-Produktlinien von Hikvision:
- DeepinViewX und Gen-2-Serien: für professionellen Perimeterschutz und die Überwachung großer Entfernungen
- Ultra-Serie und AI-Pro-PTZ-Kameras: für kritische Infrastruktur, Kreuzungen und weitläufige Parkplätze, wo schnelle Bewegungen bei Nacht detailgetreu festgehalten werden müssen
7Live Guard
Hikvision Live Guard (im Modellnamen oft mit dem Kürzel „SL“ gekennzeichnet) ist eine Lösung zur aktiven Abschreckung (Active Deterrence) direkt an der Kamera. Herkömmliche Überwachungskameras zeichnen Vorfälle lediglich auf. Live-Guard-Kameras reagieren dagegen in Echtzeit, sobald ein Eindringling erkannt wird, und können so einen Einbruch verhindern, bevor er geschieht.
Die vier Kernfunktionen
- Intelligente Erkennung (AcuSense): Die Deep-Learning-KI unterscheidet zuverlässig zwischen Menschen oder Fahrzeugen und unwichtigen Bewegungen wie fallendem Laub, Tieren oder Wetterumschwüngen. Das senkt die Fehlalarme nach Herstellerangaben um bis zu 90 %.
- Optische Abschreckung: Bei einer Linienüberschreitung oder einer Einbruchserkennung schaltet sich ein integriertes weißes Stroboskop-Blitzlicht ein. Der Eindringling sieht sofort, dass er erfasst wurde.
- Akustische Warnung: Ein eingebauter Lautsprecher spielt entweder eine klassische Sirene ab oder eine vorgefertigte bzw. selbst aufgenommene Sprachansage, zum Beispiel „Sie betreten einen überwachten Bereich!“.
- Echtzeit-Alarmierung und Zwei-Wege-Audio: Parallel zur Abschreckung sendet die Kamera eine Push-Nachricht samt Videoclip an die Hik-Connect-App. Über das Smartphone können Sie dann live mit der Person vor der Kamera sprechen (Gegensprechfunktion).
Flexible Steuerung per App
Die Bedienung erfolgt bequem über die Hik-Connect-App:
- Die Abschreckungsfunktionen (Licht und Ton) lassen sich flexibel scharf- oder unscharfschalten, zum Beispiel automatisch nach Feierabend oder per Knopfdruck beim Verlassen des Hauses.
- Eine „Bitte nicht stören“-Funktion (Do Not Disturb) verhindert Fehlalarme, wenn Sie sich selbst im Überwachungsbereich aufhalten.
Typische Einsatzbereiche
Live Guard eignet sich für sensible Bereiche, in denen ein Einbruch schon vor der Tat verhindert werden soll:
- Privatgrundstücke und Villen: Einfahrten, Hintertüren und Gartenbereiche
- Gewerbeobjekte und Lagerhallen: Ladezonen und Zäune nach Geschäftsschluss
Verfügbare Varianten
Die Live-Guard-Funktion gibt es sowohl in Standard-AcuSense-Modellen als auch in Kombination mit der ColorVu-Technik für farbige Nachtsicht, je nach Bedarf als kompakte Turret- oder als klassische Bullet-Kamera.
8ColorVu F1.0
ColorVu F1.0 verbindet die ColorVu-Technik für Farbaufnahmen rund um die Uhr mit einer extrem lichtstarken Festblende von f/1.0. Die große Blendenöffnung und leistungsfähige Bildsensoren sorgen dafür, dass die Kamera selbst bei völliger Dunkelheit farbige, taghelle Videos liefert, ohne auf ein Schwarz-Weiß-Nachtbild mit Infrarot umzuschalten.
Warum die Blende F1.0 so wichtig ist
Die Blendenzahl bestimmt, wie viel Licht auf den Bildsensor fällt. Je kleiner die Zahl hinter dem „F“, desto größer ist die Öffnung.
- Eine Blende F1.0 lässt im Vergleich zu einer üblichen Überwachungskamera mit F2.0 viermal so viel Licht (400 %) auf den Sensor.
- So sammelt die Kamera auch kleinste Restlichtmengen ein, zum Beispiel Sternenlicht oder entfernte Straßenlaternen, und kann sie verwerten.
Die drei Säulen von ColorVu F1.0
- Superblende F1.0: maximale Lichtausbeute direkt an der Linse.
- Hochempfindliche Sensoren: Hikvision setzt auf moderne Bildsensoren mit spezieller Architektur (zum Beispiel rückwärts belichtete BSI-Sensoren), die das eingefangene Licht rauscharm in digitale Signale umwandeln.
- Warmes Zusatzlicht: Bei völliger Dunkelheit (0 Lux), etwa in fensterlosen Kellern oder unbeleuchteten Waldstücken, sorgt eine integrierte warme Weißlicht-LED für sanftes Umgebungslicht. Sie schaltet sich nur bei Bedarf zu und sichert die Farbwiedergabe.
Die Vorteile in der Sicherheitstechnik
- Farbige Beweise rund um die Uhr: Im Ernstfall zählen Details wie die Farbe der Kleidung oder des Fluchtfahrzeugs. Herkömmliche Infrarotkameras liefern nachts nur Schwarz-Weiß-Bilder, auf denen diese Informationen verloren gehen.
- Keine Überblendung durch Infrarot: Klassische Infrarotstrahler blenden Gesichter oft aus, wenn Personen nah an die Kamera treten (White-out-Effekt), oder werden von Kennzeichen reflektiert. Mit der Echtfarbdarstellung von ColorVu F1.0 bleibt die volle Detailtiefe erhalten.
- Gute Grundlage für KI-Analysen: Wie bei SharpMotion AI-ISP profitiert auch die nachgeschaltete KI (zum Beispiel AcuSense oder Guanlan) deutlich. Wenn die Algorithmen Menschen und Fahrzeuge anhand farbiger statt grauer Konturen unterscheiden, sinkt die Fehlalarmquote nochmals spürbar.
Kombinationen im Hikvision-Portfolio
Die F1.0-Blende wird bei Hikvision häufig mit weiteren Technologien verbunden, etwa in den Modellen mit ColorVu und Live Guard: Sie liefern nachts gestochen scharfe Farbbilder und schrecken Eindringlinge bei Annäherung sofort aktiv mit Blitzlicht und Sirene ab.
Mehr zur Technik erfahren Sie auf unserer ColorVu-Seite.
Beliebte KI-Kameras der DeepinViewX-Serie.
Hikvision iDS-2CD7A46G2/V-XZHSY(2.8-12mm) IP Bullet Kamera
Hikvision iDS-2CD7586G2-XZHSY(2.8-12mm)(O-STD) IP Dome Kamera
Hikvision iDS-2CD7547G2-XZHSY(2.8-12mm) IP Dome Kamera
Hikvision iDS-2CD7A46G2/P-IZHSY(2.8-12mm) IP Bullet Kamera
Hikvision iDS-2CD7A86G2-IZHSY(2.8-12mm) IP Bullet Kamera
Hikvision iDS-2CD7A46G2-IZHSY(2.8-12mm) IP Bullet Kamera
Hikvision iDS-2CD7587G2-XZHSY(2.8-12mm) IP Dome Kamera
Hikvision iDS-2CD7A46G2/P-IZHSY(8-32mm) IP Bullet Kamera
Beratung anfragen.
Beschreiben Sie kurz Ihr Objekt. Wir empfehlen die passende DeepinViewX-Kamera und beraten Sie zu Planung und Installation.
- Objekt: Gelände, Gebäude, Parkplatz oder Lager.
- Ziel: Perimeterschutz, Fahrzeug- oder Arbeitsschutzerkennung.
- Rückruf: Telefonnummer angeben, wir rufen Sie an.










