Nachts in Farbe sehen, was passiert.
Herkömmliche Kameras schalten nachts auf körniges Schwarz-Weiß um. ColorVu von Hikvision liefert dagegen rund um die Uhr gestochen scharfe Farbbilder, auch bei fast völliger Dunkelheit.
Details, die Beweise machen
Kleidung, Haare und Fahrzeugfarben lassen sich auch bei sehr wenig Licht sicher erkennen. Das ist entscheidend, wenn es um die Identifikation von Personen und Fahrzeugen geht, für Beweise, die vor Gericht und Versicherung bestehen.
- Farbe rund um die Uhr: statt Graustufen bei Nacht.
- Lichtstark: F1.0-Objektiv und hochempfindlicher Sensor.
- Eigenes Licht: warmes Weißlicht für Farbbilder auch bei 0 Lux.
- KI-gestützt: AcuSense unterscheidet Menschen und Fahrzeuge von Regen, Laub und Tieren.

Schwarz-Weiß
Überall dort, wo es dunkel wird.
Vier typische Einsatzorte im Vergleich. Ziehen Sie den Regler: links Schwarz-Weiß, rechts ColorVu.

Schwarz-Weiß
Zufahrten und Parkplätze
Fahrzeugfarben und Details auch nachts zuverlässig erkennen, wichtig für Beweissicherung und Auswertung.

Schwarz-Weiß
Einzelhandel und Gewerbe
Personen, Kleidung und Waren in Farbe aufzeichnen, für aussagekräftige Bilder auch in schlecht beleuchteten Bereichen.

Schwarz-Weiß
Höfe und Außenbereiche
Dunkle Ecken, Gewerbegebiete und Hofflächen im Blick. Die Weißlicht-Funktion wirkt zugleich abschreckend.

Schwarz-Weiß
Eingänge und Gassen
Hauseingänge und schlecht beleuchtete Durchgänge mit klarer Farbdarstellung rund um die Uhr überwachen.
Gute Gründe für ColorVu.
- Farbe rund um die UhrKleidung, Haare und Fahrzeugfarben bleiben auch bei sehr wenig Licht erkennbar.
- Bilder mit BeweiswertKlare Farbbilder helfen bei der Identifikation von Personen und Fahrzeugen.
- AbschreckendSpringt das Weißlicht an, wirkt das zugleich auf Eindringlinge.
- Weniger FehlalarmeAcuSense erkennt Menschen und Fahrzeuge. Regen, Laub und Tiere lösen nichts aus.
- Scharf bei Tag und NachtDas superkonfokale Objektiv hält Weißlicht- und Infrarotbild gleichermaßen scharf.
- Flexible LichtmodiInfrarot, Weißlicht oder Smart-Modus, passend zur Umgebung einstellbar.
Acht Merkmale, die ColorVu ausmachen.
Die Technik hinter dem Farbbild bei Nacht, Schritt für Schritt erklärt.
01Lichtstarkes F1.0-Objektiv
Das lichtstarke F1.0-Objektiv bildet das Herzstück der Hikvision-ColorVu-Serie. Es sorgt dafür, dass die Kameras rund um die Uhr farbige Videobilder liefern – auch dann, wenn es draußen nahezu dunkel ist.
Die Blendenzahl F1.0 steht für eine sogenannte Super-Blende. Herkömmliche Überwachungskameras arbeiten meist mit F1.6 oder F2.0. Das F1.0-Objektiv nimmt dagegen etwa die vierfache Lichtmenge auf. Das Bild bleibt dadurch selbst bei minimalem Restlicht farbig, während andere Kameras längst auf ein kontrastarmes Infrarot-Schwarz-Weiß-Bild umschalten.
Technische Besonderheiten
- Hohe Lichtausbeute: Das Objektiv fängt das vorhandene Licht maximal ein. Es arbeitet eng mit lichtempfindlichen Bildsensoren und moderner ISP-Bildverarbeitung zusammen.
- Superkonfokale Technologie (ColorVu 2.0 und 3.0): Bei sehr großen Blendenöffnungen verschiebt sich normalerweise der Fokus zwischen sichtbarem Licht und Infrarotlicht, und Nachtbilder werden unscharf. Die Super Confocal Lens bündelt beide Lichtarten auf derselben Schärfeebene. So bleibt das Bild bei Tag und Nacht gestochen scharf.
- Konstante Lichtstärke bei Varifokal-Modellen: Zoom-Objektive werden beim Heranzoomen normalerweise dunkler. Spezielle Varifokal-Modelle der ColorVu-Serie halten die Blende dagegen konstant bei F1.0.
- Zusammenspiel mit Smart Hybrid Light: Neuere Modelle nutzen standardmäßig unsichtbares Infrarotlicht. Erst wenn die KI eine Person oder ein Fahrzeug im Bild erkennt, schaltet die Kamera kurzzeitig das weiße Zusatzlicht ein.
02Hochempfindlicher Sensor
Der hochempfindliche Sensor sitzt direkt hinter dem lichtstarken F1.0-Objektiv und verarbeitet das gesammelte Licht der Hikvision-ColorVu-Kameras. Er ist die zweite entscheidende Komponente für Farbbilder bei Nacht.
Während das Objektiv möglichst viel Licht einfängt, wandelt der Sensor selbst kleinste Lichtmengen in ein sauberes, helles Farbbild um. Je nach Modell genügen dazu bis zu 0,0005 Lux – das entspricht etwa einer mondlosen, sternenklaren Nacht.
Technische Highlights des ColorVu-Sensors
- Große Sensorfläche: Viele High-End-Modelle setzen auf besonders große Bildsensoren, zum Beispiel im 1/1,2-Zoll-Format. Standard-Sensoren messen oft nur 1/3 oder 1/2,8 Zoll. Auf der größeren Fläche ist jeder einzelne Pixel physisch größer und nimmt in kurzer Zeit deutlich mehr Lichtteilchen auf. Das steigert die Lichtausbeute erheblich.
- Active Alignment (AA): Das F1.0-Objektiv hat eine sehr geringe Schärfentiefe, deshalb muss der Sensor extrem genau sitzen. Hikvision richtet Objektiv und Sensor in der Fertigung robotergestützt im Mikrometerbereich aufeinander aus. So trifft das Licht verlustarm und scharf auf die Sensoroberfläche.
- KI-gestützte Signalverarbeitung (HikAI-ISP): In der neuesten Generation (ColorVu 3.0) unterstützt eine KI-Bildverarbeitung den Sensor:
- KI-Rauschreduzierung (3D-DNR): Bei extremer Dunkelheit neigen Sensoren zu elektronischem Bildrauschen. Ein KI-Algorithmus filtert es heraus, ohne Bilddetails zu verwaschen.
- Dynamische Bewegungsschärfe: Nachts entsteht bei vorbeifahrenden Autos oder gehenden Personen schnell Bewegungsunschärfe. Die KI minimiert diesen Effekt und sorgt für scharfe Konturen.
- KI-WDR (Gegenlichtkompensation): Helle Bereiche wie Autoscheinwerfer werden nicht überbelichtet, und dunkle Bildbereiche werden gleichzeitig sauber aufgehellt.
Das Zusammenspiel
Objektiv und Sensor arbeiten Hand in Hand: Das Objektiv liefert die enorme Lichtmenge (etwa viermal mehr als bei Standardkameras), und der Sensor setzt sie dank seiner hohen Empfindlichkeit in ein klares, farbiges Videosignal um – rund um die Uhr.
03Warmes Weißlicht
Das warme Weißlicht ist neben dem F1.0-Objektiv und dem hochempfindlichen Sensor die dritte tragende Säule der Hikvision-ColorVu-Technologie.
Es sorgt dafür, dass die Kamera selbst bei völliger Dunkelheit (0 Lux) über eine eigene Lichtquelle verfügt und durchgehend Farbbilder liefert. Statt eines grellen Scheinwerfers nutzt Hikvision ein weiches, augenschonendes Licht mit einer Farbtemperatur von meist 3000 Kelvin (warmweiß).
Die drei Lichtmodi (Smart Hybrid Light)
Bei aktuellen Modellen lässt sich das Weißlicht flexibel steuern:
- Infrarot-Modus: Das Weißlicht bleibt aus, die Kamera filmt nachts unauffällig mit unsichtbarem Infrarotlicht. Das Bild ist schwarz-weiß. Geeignet, wenn absolute Unauffälligkeit gewünscht ist und zum Beispiel Nachbarn nicht gestört werden sollen.
- Weißlicht-Modus: Das warme Weißlicht leuchtet die ganze Nacht konstant. Die Kamera liefert rund um die Uhr ein farbiges Bild. Geeignet zur Abschreckung an dunklen Ecken oder wenn die Kamera zugleich als Hofbeleuchtung dienen soll.
- Smart-Modus (empfohlen): Nachts arbeitet die Kamera zunächst im Infrarotmodus. Erkennt die integrierte KI (AcuSense) eine Person oder ein Fahrzeug, schaltet sich das Weißlicht blitzschnell ein, und das Bild wechselt sofort auf Vollfarbe. Ideal, um Kleidungs- und Fahrzeugfarben festzuhalten, und als überraschender Abschreckungseffekt.
Wichtige Merkmale des Weißlichts
- Keine Blendeffekte: Das Licht strahlt diffus und warm. Gesichter von Personen, die sich der Kamera nähern, werden nicht überbelichtet oder ausgewaschen – wichtig für die Auswertung durch die Polizei.
- Regulierbare Helligkeit: Über die Hik-Connect-App oder den Rekorder lässt sich die Intensität meist in Stufen von 1 bis 100 einstellen, passend zur Umgebung.
- Reichweite: Je nach Modell (Bullet, Turret oder Dome) leuchtet das Weißlicht effektiv etwa 20 bis 40 Meter aus.
04Farbbild bei 0 Lux
Ein Farbbild bei echten 0 Lux ist physikalisch unmöglich: Ohne Lichtteilchen kann keine Kamera Farben erfassen. Hikvision ColorVu löst dieses Problem mit einem integrierten warmen Weißlicht. Es liefert künstlich die nötigen Photonen, damit selbst in völliger Dunkelheit ein klares Vollfarbbild entsteht.
Rein sensorisch stellt die Kamera Restlicht bis zu 0,0005 Lux (mondlose Sternennacht) ohne fremde Hilfe in Farbe dar. Erst bei absoluter Dunkelheit greift die Zusatzbeleuchtung.
So gelingt das Farbbild bei 0 Lux
- F1.0-Superblende: Das Objektiv fängt etwa die vierfache Lichtmenge einer Standardkamera ein. Sobald das Weißlicht angeht, genügt schon ein kleiner Teil des Lichts, um die Szene hell auszuleuchten.
- Hocheffizienter Sensor: Dank großer Bauform (zum Beispiel 1/1,2 Zoll) und großer Pixel braucht der Sensor nur wenig Licht der LED, um das Bild rauscharm einzufärben.
- Warmes Zusatzlicht: Die Kamera schaltet eine augenschonende, warmweiße LED (etwa 3000 Kelvin) ein. Sie wirft genug sichtbares Licht auf die Objekte, damit der Sensor echte Farbinformationen wie Kleidungs- oder Autofarben aufnehmen kann.
Flexible Optionen bei 0 Lux
Die LED muss nicht die ganze Nacht brennen. Bei Modellen mit Smart Hybrid Light lässt sich das Verhalten steuern:
- Dauerhaftes Weißlicht: Die LED leuchtet durchgehend. Sie haben auch bei 0 Lux ständig Farbe und zugleich eine abschreckende Hofbeleuchtung.
- Smart-Modus: Die Kamera bleibt im unsichtbaren Infrarotmodus (Schwarz-Weiß-Bild). Erkennt die KI (AcuSense) eine Person oder ein Fahrzeug, geht das Weißlicht blitzschnell an, und das Bild wechselt im Moment des Geschehens zu einem farbigen Beweisbild.
05HikAI-ISP
HikAI-ISP (Image Signal Processing) ist die KI-gestützte Bildsignalverarbeitung von Hikvision. Sie ist das technologische Gehirn der neuen Kameragenerationen, etwa ColorVu 3.0 und AI Pro PTZ.
Ein herkömmlicher Bildprozessor arbeitet mit festen, mathematischen Filtern, etwa einfachem WDR oder 3D-DNR. HikAI-ISP nutzt dagegen Deep-Learning-Modelle, die mit riesigen Datenmengen trainiert wurden. Sie ahmen das menschliche Auge nach, erkennen Bildfehler in Echtzeit und passen die Kamera automatisch an jede Lichtsituation an.
Die Kernfunktionen
- Intelligente KI-Rauschreduzierung: Bei sehr wenig Licht rauschen Sensoren stark. Statt das Bild weichzuzeichnen, wobei Gesichter oder Kennzeichen an Textur verlieren, erkennt die KI das Rauschen adaptiv und filtert es pixelgenau heraus, ohne die Schärfe ruhiger Bildbereiche zu mindern.
- Weniger Bewegungsunschärfe: Nachts entsteht bei schnellen Bewegungen leicht ein Geistereffekt. HikAI-ISP unterscheidet selbstständig zwischen bewegten und ruhenden Bildbereichen. Vorbeifahrende Autos oder rennende Personen werden dadurch deutlich schärfer und mit minimalen Schlieren erfasst.
- KI-WDR (intelligenter Kontrastausgleich): Die KI analysiert helle und dunkle Bereiche gleichzeitig. Blendende Lichtquellen wie Autoscheinwerfer oder Taschenlampen werden nicht überbelichtet, tiefe Schatten dagegen gezielt aufgehellt, damit mehr zu erkennen ist.
- 3D-LUT-Farbberechnung: Ein vollständiges 3D-Farbraum-Mapping (Look-up-Table) kalibriert die Farben in Echtzeit. So bleiben Kleidungs- und Autofarben bei Nacht sehr naturgetreu.
Zusammengefasst holt HikAI-ISP mithilfe künstlicher Intelligenz deutlich mehr aus dem rohen Sensorsignal heraus und verschiebt so die Grenzen der physikalischen Nachtsicht.
06Smart Hybrid Light
Smart Hybrid Light ist die intelligente Beleuchtungstechnologie von Hikvision. Sie löst ein typisches Problem moderner Nachüberwachung: Lichtverschmutzung und eine Kamera, die durch ständiges Licht auffällt.
Die drei Beleuchtungsmodi
Mit Smart-Hybrid-Light-Kameras lässt sich die Überwachung genau an die Umgebung anpassen:
- Intelligenter Modus (Standard): Solange nichts passiert, bleibt das Weißlicht aus. Die Kamera filmt unsichtbar und diskret mit Infrarotlicht und liefert ein scharfes Schwarz-Weiß-Bild. Erkennt die integrierte AcuSense-KI einen Menschen oder ein Fahrzeug, schaltet die Kamera blitzschnell auf das warme Weißlicht um. Das Bild wechselt genau im Moment des Geschehens auf ein vollfarbiges Beweisbild, wichtig für Kleidungs- und Fahrzeugfarben. Zugleich wirkt das plötzliche Licht stark abschreckend. Verlässt die Person oder das Fahrzeug den Bereich, schaltet die Kamera automatisch zurück auf Infrarot.
- Infrarot-Modus: Die Kamera nutzt ausschließlich das für Menschen unsichtbare Infrarotlicht, das Bild bleibt dauerhaft schwarz-weiß. Ideal, wenn kein sichtbares Licht gewünscht ist, um Nachbarn nicht zu stören oder keine Aufmerksamkeit auf die Kamera zu lenken.
- Weißlicht-Modus: Das warme Weißlicht bleibt die ganze Nacht an, die Kamera liefert durchgehend Farbbilder. Ideal, wenn die Kamera zugleich als Hof-, Einfahrts- oder Straßenbeleuchtung dienen und dauerhaft Präsenz zeigen soll.
Technische Highlights
- Steuerung durch AcuSense und Motion Detection 2.0: Fehlalarme durch Insekten, Regen oder Blätter lösen das Licht nicht aus. Die KI reagiert gezielt auf Menschen und Fahrzeuge.
- Zusammenspiel mit F1.0 und Super Confocal Lens: Die Kameras nutzen weiterhin die sehr lichtstarke F1.0-Blende und die superkonfokale Objektivtechnik. Schon ein kurzer Lichtimpuls genügt, um selbst bei völliger Dunkelheit (0 Lux) ein taghelles Farbbild zu erzeugen.
- Hohe Reichweite: Je nach Bauform leuchtet das Licht weit aus. Turret-Kameras decken meist bis zu 30 Meter ab, Bullet-Kameras bis zu 60 Meter.
07Superkonfokales Objektiv
Das superkonfokale Objektiv (Super Confocal Lens) von Hikvision löst eines der größten physikalischen Probleme moderner Überwachungskameras: die Fokusverschiebung bei Nacht.
Es wurde speziell für Kameras mit extrem großen F1.0-Blenden, wie die der ColorVu-3.0-Serie, und für Smart Hybrid Light entwickelt. Bei jedem Beleuchtungswechsel – ob sichtbares Weißlicht oder unsichtbares Infrarotlicht (IR) – bleibt das Bild dadurch dauerhaft gestochen scharf.
Das Problem: Warum normale F1.0-Objektive nachts versagen
Eine herkömmliche Kamera mit riesiger F1.0-Blende hat nur eine sehr geringe Schärfentiefe. Hinzu kommt ein physikalisches Phänomen, die chromatische Aberration: Infrarotlicht hat eine andere Wellenlänge als sichtbares Licht und wird in einer normalen Glaslinse anders gebrochen.
- Die Folge: Schaltet eine Standard-Dual-Light-Kamera nachts von Weißlicht auf Infrarot um, verschiebt sich der Brennpunkt. Das Infrarotbild wird unscharf, verschwommen oder verwaschen.
Die Lösung: So funktioniert die Super-Konfokal-Technologie
Hikvision fertigt diese Spezialobjektive mit einer Präzision im Mikrometerbereich. Durch ein hochkomplexes Linsendesign wird die Lichtstreuung so stark minimiert, dass sichtbares Licht und Infrarotlicht exakt auf denselben Brennpunkt des Bildsensors gelenkt werden.
Egal, welche Lichtquelle gerade aktiv ist: Das Licht bündelt sich am selben Punkt. Daher stammt auch der Name „konfokal“.
08AcuSense-KI
Hikvision AcuSense ist eine auf Deep Learning basierende KI-Technologie, die Menschen und Fahrzeuge zuverlässig von unbedeutenden Objekten unterscheidet.
Sie löst das größte Problem klassischer Videoüberwachung: die Flut an Fehlalarmen durch Wind, Regen, Schatten, Laub oder Tiere. Durch die intelligente Filterung sinkt die Zahl der Fehlalarme nach Herstellerangaben um bis zu 90 Prozent.
Die vier Säulen der AcuSense-KI
- Intelligente Zielklassifizierung: Statt nur Pixelveränderungen zu messen, analysiert der Algorithmus Konturen und Körperstrukturen im Sichtfeld und ordnet Bewegungen drei Kategorien zu:
- Mensch: Personen, die sich im Areal bewegen oder Grenzen überschreiten.
- Fahrzeug: Pkw, Lkw oder Motorräder.
- Sonstiges (wird ignoriert): Regen, Haustiere, Vögel, Scheinwerferreflexe oder wackelnde Äste.
- Motion Detection 2.0 und Perimeterschutz: AcuSense läuft standardmäßig im Hintergrund als Motion Detection 2.0. Komplizierte Raster müssen nicht mehr konfiguriert werden, denn die Kamera sucht selbstständig nach Menschen und Fahrzeugen. Für kritische Bereiche lassen sich per Perimeterschutz virtuelle Stolperdrähte (Line Crossing) oder Einbruchzonen (Intrusion Detection) festlegen. Ein Alarm erfolgt nur, wenn ein Mensch oder ein Fahrzeug die Linie in der definierten Richtung kreuzt.
- Aktive Abschreckung (Live Guard): Viele AcuSense-Modelle sind als Live-Guard-Kameras ausgeführt. Erkennt die KI zu einer festgelegten Zeit einen Unbefugten, reagiert die Kamera direkt vor Ort:
- Ein helles Blitzlicht schaltet sich ein und warnt den Eindringling optisch.
- Ein eingebauter Lautsprecher gibt eine Sirene oder eine individuelle Sprachansage aus, zum Beispiel: „Achtung, Sie betreten ein überwachtes Gelände!“
- Gleichzeitig geht in Echtzeit eine Push-Nachricht an das Smartphone des Besitzers.
- Schnelle Zielsuche (AcuSearch): Beim Durchsuchen der Aufzeichnungen spart die Technologie viel Zeit. Aufnahmen auf dem Netzwerk-Videorekorder (NVR) erhalten automatisch Markierungen für Mensch und Fahrzeug. Statt stundenlang Videomaterial zu sichten, filtern Sie die Wiedergabe mit einem Klick auf das passende Symbol. Die erweiterten Funktionen AcuSeek und AcuSearch ermöglichen außerdem, bestimmte Bildbereiche nachträglich nach Bewegungsmustern zu durchsuchen.
Integration ins Hikvision-System
AcuSense ist das Bindeglied zu den optischen Systemen: Bei Kameras mit Smart Hybrid Light steuert die KI den Wechsel von Infrarot auf warmes Weißlicht und arbeitet nahtlos mit den extrem lichtstarken ColorVu-Sensoren zusammen.
Hinweis zur Hardware: Die AcuSense-Berechnung kann direkt in der Kamera erfolgen. Bei älteren Kamerasystemen übernimmt sie nachträglich ein AcuSense-Videorekorder (NVR).
Beliebte ColorVu-Modelle.
Hikvision DS-2CD2347G3-LIS2UY/SL(2.8mm) IP ColorVu Turret Kamera
Hikvision DS-2CD2047G3-LI2UY/SL(2.8mm) IP ColorVu Bullet Kamera
Hikvision DS-2CD2147G3-LIS2UY(2.8mm) IP ColorVu Dome Kamera
Hikvision DS-2CD2087G3-LI2UY(2.8mm) IP ColorVu Bullet Kamera
Hikvision DS-2CD2647G3-LIZS2UY/SL(2.8-12mm) IP ColorVu Bullet Kamera
Hikvision DS-2CD2187G3-LIS2UY(2.8mm) IP ColorVu Dome Kamera
Hikvision DS-2CD2387G3-LIS2UY/SL(2.8mm) IP ColorVu Turret Kamera
Hikvision DS-2CD2T167G3P-LIS2UY/SL(180°) IP ColorVu Bullet Kamera
Beratung anfragen.
Sagen Sie uns kurz, was Sie überwachen möchten. Wir melden uns zeitnah mit einer passenden ColorVu-Empfehlung.
- Einsatzort: Zufahrt, Hof, Eingang oder Gewerbefläche.
- Anzahl Kameras: eine grobe Einschätzung genügt.
- Rückruf: Telefonnummer angeben, wir rufen Sie an.













